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Autoexport · Von der Schweiz ins Ausland

Autos die ins Ausland exportiert werden

Oft führen ein Motorschaden oder ein Getriebeschaden dazu, dass das Auto nicht mehr durch den TÜV kommt. Dabei bleibt die HU-Plakette verwehrt. Zudem ist aufgrund der groben Sicherheitsmängel die Teilnahme am Straßenverkehr verboten. Meist bedeutet es für den Besitzer, dass ein neues Auto her muss. Viele Hersteller haben sich auf den Ankauf von diesen scheinbar wertlosen Autos spezialisiert. Hier wird von einem Autoexport ins Ausland gesprochen. Wie genau er funktioniert und worauf es ankommt, wird im folgenden Artikel erklärt.

Auto ins Ausland verkaufen
Es gibt einen Grund, warum viele Unternehmen das Auto für den Export verkaufen, nämlich aufgrund der Zulassung. Ohne Zulassung kann das Auto nicht mehr auf der Straße bewegt werden. In einem anderen Land sieht die ganze Sache wieder anders aus. Ein gutes Beispiel ist Polen. Firmen verkaufen ihre Autos dort, weil sie durch keine bestimmten Prüfungen wie Abgasnormen müssen. Sobald die Werte in Deutschland nicht eingehalten werden können, erfolgt der Autoexport ins Ausland. Andere Länder verfügen über lockere Bedingungen wie beispielsweise Afrika.

So verläuft der Export ohne Probleme
Wer seinen Gebrauchtwagen ins Ausland verkaufen möchte, hat auf einige Dinge zu achten. Allerdings geben viele Besitzer das Auto nicht direkt ins Ausland, sondern verkaufen es an einen Gebrauchtwagenhändler. Um den besten Preis zu erzielen und Stress zu vermeiden, sind folgende Tipps zu berücksichtigen.

-> Vor der Suche nach einem passenden Abnehmer, sollte man zunächst den Restwert des eigenen Gebrauchtwagens ermitteln. Oft empfiehlt es sich das Auto vom TÜV oder der DEKRA übernehmen zu lassen. Unter anderem ist der Vorgang auch über das Internet möglich. o erfährt der Besitzer in nur kurzer Zeit, wie viel Erlös er für seinen Wagen bekommen kann. Der Wert dient als Orientierung, um später nicht abgezockt zu werden.

-> Im nächsten Schritt geht es an die Suche nach einem geeigneten Anbieter. Der Markt ist relativ groß, deswegen sollte sich Zeit gelassen werden. Ein sorgfältiger Vergleich der Angebote hat höchste Priorität. Händler können je nach Firma vor Ort oder online angetroffen werden.

-> Sobald der richtige Händler gefunden wurde, geht es an den Ankaufspreis. Häufige Argumente des Händlers sind unter anderem die Aufbereitung, das Inserieren oder die Gewährleistung. Von all diesen Punkten sollte man sich nicht ablenken lassen. Eine sachliche Argumentation ist der beste Weg. Am besten davor die Schmerzgrenze klar machen.

-> Auf keinen Fall sollte man sein Auto verkaufen beziehungsweise ankaufen, sofern kein Kaufvertrag vorhanden ist. Nach der Preisverhandlung sollte jede Person auf einen schriftlichen Vertrag bestehen. Dieser muss auch von beiden Parteien unterschrieben werden. Der Fahrzeugbrief wird erst dann übergeben, sobald der Kaufpreis ausgehändigt wurde. Nun ist der Vertragspartner der rechtmäßige Besitzer des Autos.

Fazit
Der Autoexport findet meist dann statt, wenn das Auto die Bedingungen nicht mehr erfüllt. Andere Länder können aufgrund ihrer lockeren Regeln davon profitieren. Der Ankauf kann aber auch nach hinten losgehen, sofern bestimmte Kriterien vernachlässigt werden. Auf jeden Fall ist ein Kaufvertrag nötig, in dem beide Personen ihre Unterschrift ablegen.

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